Wenn du häufig auf weichem Boden, an Hängen arbeitest oder ruhig auf Bordsteine „hinaufklettern“ musst, bestimmt genau die Geometrie des Fahrwerks, ob die Maschine arbeitet oder stillsteht. Im Alltag wählt man meist zwischen zwei Typen – Dreiecks- (Delta) und geraden Raupen – und obwohl beide „fahren“, unterscheidet sich ihr Verhalten auf der Baustelle so sehr, dass man den Unterschied am Abend nicht nur im Rücken, sondern auch in den Kosten spürt.
Bei Dreiecksraupen ist der vordere Leitrad erhöht, wodurch du vorne einen größeren Aufstiegswinkel und eine längere Auflagefläche erhältst – die Maschine „klettert“, verteilt das Gewicht gleichmäßiger und schont den Boden. Gerade Raupen sind klassisch: gleichmäßiges Fahrwerk, weniger Rollen und Knoten, einfachere Sichtprüfung „mit dem Auge“ und oft geringere Betriebskosten, besonders auf harten Untergründen.
Weicher Lehm oder aufgeweichter Rasen wird weniger problematisch, weil der Druck besser verteilt wird und die Maschine seltener einsinkt. Am Hang fühlt sich das Dreieck stabiler an, schwankt weniger über kleine Unebenheiten, und bei Schwellen und Bordsteinen hilft der erhöhte Vorderteil – kein Hängenbleiben, weniger Schäden am Fahrwerk, kürzere Manöver, schnellerer Arbeitsrhythmus.
Wenn du den Großteil des Tages auf Pflaster, harten Schotterflächen oder ebenen Zufahrten arbeitest, ist ein gerades Fahrwerk oft wirtschaftlicher – weniger bewegliche Teile, einfachere Wartung, Verschleiß besser prognostizierbar. Wenn die Bediener im Team wechseln, kannst du die Spannung und den Zustand gerader Raupen schneller ohne lange Einweisung prüfen.
Täglich Schlamm von den Rollen entfernen und optisch die Spannung prüfen: die Raupe darf weder durchhängen noch zu straff sein. Einmal pro Woche Spannmechanismus und Rollverschleiß kontrollieren, und vor Saisonbeginn Profil, Seitenkanten und Führungen prüfen. Wichtig ist Disziplin: anstelle aggressiver 180°-Drehungen flachere Kurven fahren, auf empfindlichem Untergrund Geschwindigkeit und Druck reduzieren, um keine „Spuren“ zu hinterlassen, die später aus der Marge bezahlt werden müssen.
Wenn mehr als die Hälfte der Strecken weicher Boden, Hänge und häufige Schwellen sind, lohnen sich Dreiecksraupen schon nach den ersten Hundert Metern. Wenn 70–80 % der Zeit gerade Abschnitte auf harten Untergründen gefahren werden, sparen gerade Raupen Nerven und laufende Kosten. Bei gemischten Baustellen sei kein Extremist – denke an die gesamte Saison, nicht nur an einen „schlechten“ Tag: die Maschine soll dort arbeiten, wo du am häufigsten arbeitest.
Letztlich entscheidet dein täglicher Rhythmus. Wenn dein Alltag enge Zufahrten, Hänge und Bordsteine umfasst, bieten Dreiecksraupen Ruhe und Zugkraft, die sich am Ende des Tages in gefahrenen Metern bemerkbar macht. Wenn Einfachheit, ordentliche Flächen und klare Wartung zählen, erfüllen gerade Raupen ihren Zweck ohne Drama.
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